Bands 2006
Us & Them
The Clerks
Tomfool
Narrival
TuoB
| The ClerksSka aus Hürth
Stell Dir vor du bist Rheinländer, hast Zeit und feierst gern, dann gibt es im Grunde nur zwei Möglichkeiten deinem unbedeutenden Leben einen Hauch von Glamour zu geben:
Erstens: Du lässt dich beim Kölner Job Center zur Funkenmarie umschulen. Zweitens: Du versuchst Alfred Biolek in einem Faß Klosterfrau Melissengeist zur Vernunft zu bringen. Die Clerks entschieden sich für Möglichkeit drei: SKA.
Ska kann helfen, wenn man sich mit Szenario eins und zwei nicht anfreunden kann oder will, aber privat schon mal gern den Affen Zucker gibt. Die Clerks sind zweisprachig aufgewachsen: Deutsch und Kölsch. Auf Ihren Platten findet sich dann aber auch der eher seltene Dialekt Englisch. Wer die Clerks mal live erlebt hat, kann bestätigen: Die Weißbrote vom Rhein stehen den Schwarzfahrern aus Jamaika in Sachen Groove in nichts nach. Wer die Supportliste der Band durchgeht ahnt, hier sind Musiker am Werk, die in der Oberliga spielen und damit auch internationale Acts überzeugt haben. Sie haben genau den Biss, den wir bei neun von zehn Skabands vermissen. Die Clerks sind erfreulich anders, was man auch ihren Lyrics anhört. Hier sind die Herren mit genetisch programmierter Fröhlichkeit.
Das Magazin „RIDDIM“ über „The Clerks und ihr Album „Planet Orange“ im Juli / August 2005:
„Mehr Ska! Das dritte Album von The Clerks: ,Planet Orange‘ (Wolverine / Soulfood) ist eine frische Brise zwischen den weniger erquicklichen aktuellen Veröffentlichungen in diesen Tagen. Neun rheinische Frohnaturen, die seit gut vier Jahren für Stimmung sorgen, und das auf handwerklich bestem Niveau. Gesungen wird auf Deutsch und Englisch, und dazu gibt es fantastische Bläsersätze und stimmige Grooves- das Spektrum reicht vom Beginn des Ska bis hin zu rockigem Two-Tone und sogar Drum'n'Bass-Ausflügen, ganz so, wie es in einem ihrer Songs heißt, ,We gonna take you from the roots to everywhere‘. Zum Glück verlieren sich die Clerks aber nicht in Ihrer Vielseitigkeit, es bleibt ein stimmiges Ganzes. Der Sound ist hervorragend – eine sehr gute Produktion mit viel Sachverstand und lebendig ausgeführt. Vor allem die deutschsprachigen Stücke dürften auch für das Radio interessant sein, während die Instrumentalstücke mit kompaktem Spiel und hervorragenden Soli überzeugen.“
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| TomfoolArtrock aus Elsdorf
Es ist die Mischung von Wort und Klang die zu einer einzigen Stimme wird: Tomfools Musik. Die Lieder berichten von Glück und Leid, von Liebe und Hass, gesellschaftlichem Misstand und ausgeglichenem Lebenswandel. Die Band über sich: „Wir begrüßen ein Rockkonzert, um gemeinsam Party zu feiern und sich gehen zu lassen, zu fliegen und zu fallen, um Kritik zu üben, um zu flashen …“.
Rock, Jazz, Blues, die milde Würze der Siebziger und des heutigen Zeitgeistes verbinden sich zu einem Artrock des 21. Jahrhunderts.
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| NarrivalJazz-Pop aus Etzweiler
„Narrival“ ist eine junge, aufstrebende Jazz-Pop Formation, die mit ihren Songs und Grooves das Publikum bewegen möchte. Und das sei gerne wörtlich zu nehmen. Kennen gelernt haben sich die Musiker an der Musikhochschule Maastricht. Die Fünf verstehen sich nicht als Band, die einfach Jazz Standards spielt, sondern als eigenständige Gruppe, die neben eigenen Arrangements bekannter Jazz- und Pop-Nummern auch eigene Kompositionen zum Besten gibt. Der Name entstand aus der Idee, dass es bei Musik keine Grenzen und kein Ende in der musikalischen Vielfalt gibt. |
| TuoBAcoustic Rock'n'Bowl aus Köln
Zwei Gitarren. Zwei Stimmen. Eine BowlingKugel. Ein- und zweistimmig zwischen Einklang und Ausklang bewegen sich Heinrich und Jotte, die Saiten und die Massen. Emotional und rustikal stimmt „TuoB“ in den weihnachtlichen Abend ein und spagatiert dabei zwischen Herzschmerz und Kneipenduft. Keep on rock'n'bowlin'!
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